

Nach der Geburt wieder in Balance -
für dich und dein Baby
Homonell stabilisierend. Nervensystem entlasten. Sich selbst wieder spüren.
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Die erste Zeit mit dem Baby ist eine besondere, tief bewegende Lebensphase - und gleichzeitig körperlich wie emotional fordernd.
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Vielleicht geht es dir wie vielen anderen Frauen, die auch nach dem Wochenbett, Wochen oder Monate nach der Geburt, eine tiefe Erschöpfung, Stimmungstiefs und Schlafprobleme haben. Die einfach nicht gut zur Ruhe kommen, überfordert sind oder das Gefühl haben, sich selbst nicht mehr richtig zu spüren; und die das Gefühl haben damit ganz alleine zu sein und nicht gut genug.
Gerade wenn die Anforderungen hoch sind und die eigenen Bedürfnisse in den Hintergrund treten, können Körper und Seele aus dem Gleichgewicht geraten.
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Schlafmangel, neue Rollen und ein hormonelles Ungleichgewicht können diese Symptome verstärken - manchmal schleichend, manchmal sehr deutlich.
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Die Zeit nach der Geburt ist eine tiefgreifende innere Wandlungszeit. In der Fachwelt wird sie als Matreszenz (auch Muttertät) bezeichnet - eine Entwicklungsphase, in der sich Körper, Nervensystem, Hormone und Identität neu ordnen - ähnlich wie die Pubertät nur im Erwachsenenalter.
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Nicht ohne Grund gibt es den "bekannten" Babyblues - er beginnt ca. am 3. Tag nach der Entbindung und geht bis zum 5. Tag - er ist auf die deutliche hormonelle Verschiebung zurückzuführen und Umstellung in die neue Phase. In der Regel klingt diese intensive Zeit jedoch nach und nach von selbst wieder ab.
Bei anderen bleibt jedoch das Gefühl von Erschöpfung, innerer Unruhe oder Leere bestehen. Das bedeutet nicht, dass etwas "falsch" läuft - vielmehr zeigt sich, dass die inneren und äußeren Veränderungen mehr Raum für Verarbeitung und Integration brauchen.
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Denn diese Phase betrifft nicht nur die Psyche, sondern:
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das Gehirn (Umbau von Wahrnehmung & Prioritäten)
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das Nervensystem (höhere Sensibilität, Stress- & Schutzreaktionen)
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das Hormonsystem (tiefe Umstellungen nach der Schwangerschaft & Geburt)
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die eigene Identität (wer bin ich jetzt in dieser neuen Rolle?)
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Sie ist kein Krankheitszustand, sondern eine natürliche Übergangs- und Integrationsphase.
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Warum sich diese Zeit manchmal so schwer anfühlen kann
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In vielen Kulturen gab es (und gibt es) Rituale, Gemeinschaft und Unterstützung für diese Zeit.
In unserer heutigen Gesellschaft erleben viele Frauen:
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wenig Entlastung
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hohe Erwartungen, meißt an sich selbst
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kein Raum für Integration
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der Wunsch oder Druck für schnelle Rückkehr ins "Funktionieren"
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Das Nervensystem bleibt dadurch leichter im Alarm- oder Daueranspannungsmodus.
Gleichzeitig ist das Nervensystem nach der Geburt besonders sensibel - nicht nur bei der Mutter, sondern auch beim Baby. Veränderungen, die innerlich noch nicht verarbeitet sind, zeigen sich häuftig körperlich oder emotional.
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Eine Begleitung in dieser Zeit darf deshalb individuell, fein abgestimmt und zugleich gut gehalten sein;
Sie kann - je nach individueller Situation - beinhalten:
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sanfte Impulse zur Regulation des überreizten Nervensystems
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eine gezielte hormonelle Diagnostik, wenn Hinweise auf eine hormonelle Dysbalance besteht
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eine naturheilkundliche Unterstützung zur Stabilisierung von Stimmung und Schlaf
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die Förderung innerer Entspannung, Neuorientierung und das Wiederfinden von innerer Ordnung
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und - wenn gewünscht - achtsame Einbeziehung deines Babys, um gemeinsam in eine neue regulierte Verbindung zu finden.
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Wenn du zur Ruhe kommst, kann auch dein Kind sich entspannen. So ensteht Verbindung nicht nur über Worte, sondern durch das, was zwischen euch spürbar wird: Sicherheit, Nähe und Vertrauen.
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Gerne unterstütze ich dich dabei, in dieser neuen Lebensphase anzukommen - in deinem Körper, in deiner neuen Rolle als Mutter und bei dir selbst.
Dabei verbinde ich sanftes, achtsames Zuhören, körperorientierte Arbeit und fachliche Klarheit zu einem Rahmen, der dir wieder Orientierung geben kann, ohne dich festzulegen. Gemeinsam schauen wir, was du brauchst, damit du im Alltag nicht nur funktionierst, sondern wirklich wieder ankommen kannst.
In dir. Und bei deinem Kind.
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​Ein Hinweis zur Einordnung
Die Begleitung die ich anbiete richtet sich an Frauen in der Zeit nach der Geburt, die sich erschöpft, aus dem Gleichgewicht geraten, überfordert oder innerlich verunsichert fühlen und sich wieder stabilisieren, regulieren und bei sich ankommen möchten.
Die Behandlungen bei mir stellen keinen Ersatz für eine ärztliche, psychotherapeutische Behandlung dar. Eine begleitende oder anschließende Behandlung kann und darf diesen Weg sinnvoll ergänzen.
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Manche Erfahrungen gehören zur Matreszenz - der natürlichen Umbruch-und Wandlungszeit nach der Geburt - und dürfen begleitet und gehalten werden.
​Gleichzeitig gibt es Situationen, in denen weiterführende professionelle Unterstützung wichtig ist.
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Bitte hole dir zusätzliche Hilfe , wenn:
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Erschöpfung, innere Leere oder Niedergeschlagenheit über längere Zeit unverändert stark anhalten
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Ängste oder Verzweiflung so intensiv werden, dass sie den Alltag kaum noch zulassen
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Das Gefühl entsteht, den inneren Halt vollständig zu verlieren oder dir selbst nicht mehr gut tun zu können
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In diesen Fällen ist es wichtig, dich an eine ärztliche oder psychotherapeutische Fachstelle zu wenden oder dir über dein Umfeld Unterstützung zu holen
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Begleitung darf entlasten - und manchmal braucht es mehr Halt, als ein einzelner Raum bieten kann. Hilfe anzunehmen ist ein Zeichen von Verantwortung und Fürsorge, für dich und dein Kind.
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Bei den Inhalten auf meiner Internetseite oder bei etwaigen Verweisen zu anderen Seiten - handelt es sich lediglich um Information und um keine Heilversprechen.
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